"Ich werde Sängern.
It was a fact."
Chovo macht keine halben Sachen. Wer als Teenagerin mit dem ersten YouTube-Cover mal eben 1,3 Millionen Aufrufe in Indien knackt, weiß genau, wo die Reise hingeht. Aufgewachsen zwischen Wien und England, geprägt von südindischen Wurzeln, R&B, Hip-Hop und Pop, baut sich die Wiener Künstlerin heute ohne Kompromisse ihre ganz eigene musikalische Welt. Von der Sad Girl Era zu Ass Shake Sound - Musik ist für Chovo kein verstaubtes Hobby, sondern Lebenselixier und Outlet. Nach ihrem Journalismusstudium switched sie auf deutsche Texte und verpackt gesellschaftliche Themen in treibende Tracks.
Doch die Sad Girl Era ist jetzt offiziell vorbei: Chovo hat Bock auf Spaß, Bewegung und indische Sound-Elemente. In ihren neuen Songs feiert sie die weibliche Lebensrealität in all ihren herrlich verdrehten Facetten.
„Eine Frau zu sein ist so widersprüchlich [...]. Und das ist auch fein so. It is what it is. Und that's the whole point of being human.“
Ihre Tracks ballern nicht einfach von vorne bis hinten durch, sondern atmen, überraschen und bringen Vielschichtigkeit auf den Punkt.
Aber mal ehrlich: Was bringt die beste Musik, wenn hinter den Kulissen immer noch die gleichen alten Muster ablaufen? Genau gar nichts. Deshalb nutzt Chovo ihre Power nach dem Gewinner-Track beim Protest Song Contest und dem neuen Sony-Deal nicht nur für ein strahlendes Lächeln vor der Kamera. Sie nimmt die Dinge selbst in die Hand. Wer sagt denn, dass man als Künstlerin einfach zuschauen muss, wenn FLINTA- und POC-Producer:innen in den Studios fehlen? Chovo mietet kurzerhand selbst Räume für unterrepräsentierte Talente und investiert ihr Budget da, wo es wirklich etwas verändert. Solidarität ist für sie eben kein Buzzword, sondern gelebte Praxis.
Diese Macherinnen-Attitüde zieht sich durch ihr ganzes Leben. Warum hunderte Euros für einen tröden Schwimmkurs zahlen, wenn man einfach die eigene Instagram-Community fragen kann, ob jemand Bock hat, ihr Kraulen beizubringen? Zack – 15 Rückmeldungen im Postfach und die ersten Bahnen im Wasser sind gezogen. Genau diese unkomplizierte, direkte Nähe macht Chovo aus.
Und musikalisch? Da dürfen wir uns auf eine echte Sound-Explosion gefasst machen. Chovo taucht tief in die Musik ihrer Kindheit ein. Hier treffen wummernde Hip-Hop-Beats und deutsche Lyrics auf südindische Flötensoli, traditionelle Instrumente und epische Instrumental-Breaks, die dem Song Raum zum Atmen geben. Wer braucht schon feste Genregrenzen, wenn man eine perfekt ausbalancierte Mischung aus Kultur, Haltung und purem Dance-Vibe zusammenbauen kann? Chovo ist bereit, die Tanzflächen zu übernehmen – und glaubt uns, da bleibt garantiert kein Fuß still stehen.