Baller-Mukke zieht

halt eben gerade

Ihre Musik beschreibt sie als ehrlich, crazy und fotzig – NIKE101 rappt aber nicht mehr nur über Drogen, Sex und Exzesse. Mit neueren Songs, wie „Berlin hasst das“ zeigt die junge Wiener Rapperin, dass sie wandelbar ist und Bock darauf hat, neue Wege zu gehen.

 

Seitdem NIKE101 ihren ersten Song „Platz ein“ mit HoneyC. im Jahr 2020 veröffentlicht hat, zeigt sie, was in ihr steckt. Ihr Name? Das 101 stammt nicht aus irgendeiner Postleitzahl, sondern noch aus der Zeit in der Graffity-Szene. Aus Zoe – wie sie sich damals nennt – wird NIKE, aus Sprayfarbe das Mikrofon, und heute? Ist aus Wien ihre neue Wahlheimat Berlin geworden.

 

Was bleibt, ist der Struggle sich zu motivieren, sich durchzusetzen und weiterzumachen. In einer Szene, die noch immer von Männern dominiert wird, navigiert NIKE101 jedoch ihren ganz eigenen Weg. Sie weiß, was sie will und wie sie sich smart, laut und ehrlich ihren Zielen nähert. Musik zu machen bedeutet für die Rapperin nicht mehr nur Abschalten und Probleme beiseite schieben. Vielmehr ist Musik heute Therapie. Und doch mehr Hobby, als stressiger Lebensentwurf.

 

Wie NIKE101 mit Hate-Kommentaren umgeht, welche Herausforderungen sie als Frau in der Branche erlebt und wie sich ihr Musikstil im Laufe der Zeit verändert hat – das alles erfährt ihr in dieser Folge.